Meine Biere sind komplett handgefertigt und nach traditioneller Brauart gebraut. Das heißt im einzelnen, dass ich auf jegliche Automation während des Brauprozesses verzichte. Geringfügige Schwankungen im Geschmack, Geruch und Aussehen der Biere, welche ohnehin von Sud zu Sud vorhanden sind, werden dadurch noch verstärkt und sind absolut erwünscht (immer das Gleiche ist auf Dauer langweilig).

Das ich nach dem deutschen Reinheitsgebot braue, (also ausschließlich Wasser, Gersten (Weizen) Malz, Hopfen und Hefe verwende) ist für mich selbstverständlich. Auch verzichte ich auf jegliche Zusatzstoffe (wie sie mitlerweile von allen Großbrauereien verwendet werden) die dann nach dem Brauprozess wieder herausgefiltert werden um die Bierqualität zu verändern. Meine Malze beziehe ich ausschließlich von der renommierten Bamberger Mälzerei Weyermann und den Aromahopfen aus Tettnang bzw. der Hallertau.

Im Gegensatz zu „Industriebieren“ sind meine Biere ungefiltert, das heißt es ist noch alles enthalten was eigentlich in ein gutes Bier gehört:  Hefen, Eiweiße, Mineralstoffe und bedingt durch die offene Gärung, Milchsäurebakterien. Was auf der einen Seite zu einem vollmundigen und charaktervollen Bier führt hat natürlich auf der anderen Seite auch einen „Nachteil“. Das Bier muss unbedingt unter 10°C gelagert werden aber damit kann man glaube ich leben.

Zur Haltbarkeit möchte ich nur soviel sagen: Bier wird nicht schlecht, es verändert nur ständig wie auch vom Wein her bekannt, seinen Geschmack. Nach ca. einem halben Jahr geht es geschmacklich bergab und wenn es zu warm gelagert wurde, wird es durch die Milchsäurebakterien auch noch sauer aber was den meisten Menschen nicht schmeckt kann ja für den Einen oder Anderen ein „Hochgenuss“ sein. Auf jeden Fall ist es aber nicht gesundheitsschädlich.

 

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